Tag 1
Anreise bis in die Umgebung von Carcassonne. Begrüßungsumdrunk und anschließend Genuss des ersten französischen Abendessens.
Tag 2 Narbonne – Canal du Midi 46 km
Besichtigung der Stadt Narbonne. Auf dem Programm stehen der Erzbischofpalast und die gotische Kathedrale, welche ausgesprochen sehenswert sind. Auch die römischen Zeugen der Vergangenheit werden näher erkundet, so die römischen Speicheranlagen und die Via Dolmetia.
Nach dem Aufenthalt in Narbonne verläuft die Radtour heute zunächst nicht am Canal du Midi, sondern am Canal de la Robine entlang. Eine traumhafte Strecke. Schöne Ausblicke und ein herrlicher Radweg. Anschließend verläuft der Canal du Midi durch das Gebiet Corbières. Beschaulich an den Ufern des Canal du Midi, mit hochinteressanten Viadukten und Kanalbrücken, lädt dieser Nachmittag zum „Seele baumeln lassen“ ein.
Tag 3 Minervois – Canal du Midi 47 km
Auf der Route des Vins geht es zunächst durch das Minvervois mit seinen Weinfeldern und typischen Winzerdörfern. Nach etwa 20 km kommt ein Wechsel der Natur und die mediterrane Vegetation beginnt mit Zypressen, Kieferwäldern. Auf einem hübschen Radweg kommen wir zu einem romanischen Schmuckstück: Minerve, ein Städtchen, welches zu den malerischsten der Region zählt und ein fantastisches Panorama bietet. Nach einiger Anstrengung auf dem Weg nach Minerve, kommt
jetzt das Vergnügen, es geht nur noch bergab bis zum Canal du Midi in Homps.
Dieser alte Hafenort war früher einer der wichtigsten Handelsplätze zwischen den beiden Meeren. Weiterfahrt mit herrlichen Impressionen am Canal du Midi. Der Tag schließt mit einer Weinprobe auf einem Weingut.
Tag 4 La Montagne Noire 47 km
Mysteriöse Geschichten und von starkem Glauben behaftet – das ist die „Montagne Noire“, welche sich nördlich des Canal du Midi befindet. Sie gehört zum Gebiet des Haute-Languedoc und bot sich für den Bau der Katharerburgen im 12. Jh. geradezu an. Im 15. Jh. gewinnt die Reformation das Gebiet und es kommt zu Konfrontationen zwischen Protestanten und Katholiken. Herrliche Abfahrt aus schwindelnder Höhe, herrliche Waldabschnitte und Steindörfer küren den heutigen Radtag und lassen ihn zu einem besonderen Erlebnis werden. Abschließend geht es zu Fuß zu den vier zusammenliegenden Katharerburgen von Lastours, welche auf 300 Höhenmeter einen atemberaubenden Anblick bieten.
Tag 5 Homps – Carcassonne 42 km
Unsere heutige Radtour führt uns durch das Land der Katharer mit seinen malerischen Dörfern, begleitet vom Canal du Midi zu der eindrucksvollen Stadt Carcassonne. Die Stadtmauern von Carcassonne bilden Frankreichs komplettestes Ensemble mittelalterlicher Festungsbauwerke. Die Besichtigung dieser pittoresken Stadt bildet den Abschluss der heutigen Radtour. Carcassonne wurde auf den Resten einer römischen Festung erbaut und war im 13. Jh. Schauplatz der Kämpfe zwischen den Kreuzzüglern und den Ketzern. Im 14. Jh. entwickelte sich hier eine bedeutende Industrie der Tuchmacher.
Nach der Besichtigung der Burganlage bietet sich ein gemütlicher Halt in einem der vielen Straßencafés geradezu an.
Tag 6 Cap d’Agde – Narbonne 60 km
Der Canal du Midi, erbaut im 17. Jh., zählt zu den ältesten Kanälen Frankreichs und ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Gemütliches Radeln bis nach Béziers und Besichtigung. Weiterfahrt bis zur eindrucksvollen Schleuse Fonséranes. Hier lohnt sich ein Halt, um ein Schleusenmanöver von einem der vielen hier fahrenden Hausboote mitzuerleben. Nun geht es weiter den Windungen des Canal du Midi folgend, bis zum imposanten Malpass-Tunnel. Hier wurden drei Tunnel am Canal du Midi übereinander angelegt. Von hier ist es nur ein kleiner Abstecher zum Oppidume d’Ensérune. Auf dem Weg dorthin gibt es einen herrlichen Blick auf die kuriose Landschaft von Montady, ein 400 ha großer, im Jahre 1247 trockengelegter Teich, welcher dadurch die perfekte geometrische Form einer Sonne erhielt.
Tag 7
Abreise nach dem Frühstück oder Verlängerung am Mittelmeer oder Atlantik.
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